Arbeiten

Arbeiten

2008 - 2019

Bauchen


Konzept, Installationen, Videos, Audio-Cd, Publikation, 2018


Sechswöchige Ausstellung im Museum für Neue Kunst Freiburg mit wöchentlich wechselndem Ausstellungsprogramm.


Guess who`s dropped in for a bite


zusammen mit Frédéric Ehlers, Video, 08:51 min, 2016



Im Mai 2016 werden wir von Cornelia Fachinger eingeladen im  

IfKiK-Container an der UdK Berlin auszustellen.

Als wir das erste Mal zur Recherche vor Ort sind, stehen wir vor dem Container und es fällt uns auf, dass es gar kein Container ist. Vor uns steht eine ehemalige Seilbahngondel. Am Fuß einer nahegelegenen Bronzefigur entdecken wir den Eingang  zu einer Nagerbehausung. In der Umgebung sind die Sträucher auf Kaninchenhöhe angenagt.

Wir denken an beißen und an Gondeln und plötzlich sind wir beim „Beißer“ und einer Szene aus dem Film „Moonraker“.

Irgendwann entschließen wir uns alle Takes der Szene, in welcher man die Schauspieler von Nahem sieht, vor Ort nachzudrehen. Dabei sind uns die Kuratorin (Cornelia Fachinger) und ein guter Freund, der sich eigentlich auf ein Bier mit uns treffen wollte, als Komparsen/Mitschauspieler behilflich.


Cable-car-fight-cocktail


Biberwende 


Videoinstallation, 2015, Städt.Galerie Villingen Schwenningen



Die Installation entstand im Rahmen der Gruppenausstellung „VvsV Querulanten/Hylobaten“ in der Städt.Galerie VS. Ein Team von 15 Leuten begab sich ein Jahr vor der Ausstellung auf Recherche-Camping in den Schwarzwald um Villingen Schwenningen. Nach enger Zusammenarbeit mit dem Forstamt war klar, dass der Biber im Schwarzwald wichtige Störfunktionen übernimmt. Ein kürzlich vom Forstamt angelegtes Biotop wurde überraschend von 2 Biberfamilien bewohnt. Durch das Biotop floß ein Bach, welcher die angepflanzten Jungweiden u.ä. versorgen sollte. Der Biber steht in Deutschland unter Naturschutz, durch seine Ansiedlung vor Ort baute er Dämme, drehte dem Biotop praktisch den „Wasserhahn“ zu. Das Forstamt lässt sich seit dem auf Kooperationsmodelle mit dem Biber ein und versucht Pläne umzustrukturieren.


Ich habe den Biber ausführlich beobachten können. Für die Ausstellung habe ich unter Einfluß verschiedener Substanzen (z.B. Alkohol, Bibergeil, Schwarzwälder Kirschtorte uvm.) Holzbalken mit Hammer und Meißel bearbeitet. Die Ergebnisse, sowie Fotografien/Zeichnungen und eine Videoaufnahme von einer „Biberwende“ wurden in einer Installation präsentiert.


Fährman


Skulptur für den öffentliche Raum, zusammen mit Frédéric Ehlers, Georg Winter, Fährzeichen: Steffi Westermeyer, 2009-2015



Nahe der Handwerkergasse der Völklinger Hütte äußerte ein Heimatverein den Wunsch dem einstigen Fährman vor Ort ein Denkmal zu setzten. Sie beaufragten uns mit der Vorstellung einer übergroßen Bronzefigur. Viel Spielraum war für uns leider nicht, trotz vieler Alternativvorschläge. Wir vermittelten daraufhin einen Bildhauer aus Oberbayern, der sich mit Großplastiken aus Glasfaserverstärktem Kunststoff auskennt. Er erfüllte den Wunsch des Hematvereins. Wir kuratierten zusätzlich ein umgedrehtes Fährschifffahrtszeichen auf die andere Seite, fertigten in Kooperation mit einer Keramikwerkstatt eine Serie kaufbarer Mini Fährmänner in Porzellan an. Am Ende war der Heimatverein, sowie der Bürgermeister von Völklingen Wehrden zufrieden. Auch wir, da wir ein umfangreich schräges Projekt zu Ende gebracht hatten.


Planet Dance Ensemble

wechselnde Mitglieder, seit 2014


Schwarzes Korn (Rambouillet #2)


Recherche, Ausstellung (Städtische Galerie Kirchheim u. Teck), Publikation

zusammen mit Frédéric Ehlers, 2014


Nach umfangreicher Vorbereitung für die Ausstellung im ehemaligen Kornhaus der Stadt Kirchheim Teck zeigten wir dort die Ergebnisse unserer Recherche zum Mutterkorn.

Dabei sponn sich ein weites Netz um den Mutterkornpilz, der vom Antiken Griechenland über das mittelalterliche Kirchheim bis ins ehemalige Jagdgebiet der Partnerstadt Rambouillet in Frankreich reichte.

Die Reise nach Rambouillet spielte eine ebenso wichtige Rolle wie das anschließende Auffinden von Schwarzem Korn auf einem Roggenfeld.

Angeschnittenen Themen waren darüberhinaus:

Landwirtschaft, LSD, die Marry Pranksters, grobkörnige Fototheorie, Halluzinationen und Phänomenologie, Hexenprozesse, Stadtgeschichte sowie allerlei Internethalbwissen.

Die Recherche mainfestierte sich am Ende in einer Publikation.



idgr (international diaplectic glas recommendation) 



Konzept, 2013, Halle Verrière Meisenthal 


Ausgehend von einem Zeitungsfoto, auf dem die Montierung der ersten Atombombe dargestellt ist, entstehen Installationen und ein umfassendes Konzept für den Ort.



Station Siebzehndreiundneunzig


Videoinstallation, 2010



Aus dem Gedächtnis führe ich den einminütigen Handlungsablauf durch, wie ich ihn während einer Ferienarbeit am Fließband der Injektormontage im Motorenwerk der Firma Daimler in Stuttgart/Untertürkheim einstudiert habe. In der Installation sind die Original-Silikonlappen ausgestellt, wie sie während der Arbeit täglich entstanden.




Ohne Titel


Installation, 2013,

Musée du Pay de Sarrebourg


Installationen